IT-Fachkräfte im Mittelstand gewinnen – Ideen und Tipps
Überall werden sie gesucht. Stöbert man durch die Stellenportale, LinkedIn oder Recruiting Agenturen, nahezu jedes Unternehmen – insbesondere kleinere und mittelständische Firmen, sind auf der Suche nach IT-Fachkräften. Egal ob Systemarchitekten, Developer, Programmierer, Systemadministratoren, IT-Sicherheitsberater, Datenanalysten oder Softwareentwickler. Die Liste ist lang und die Anzahl der Fachkräfte begrenzt. Aber mit einigen Tipps und Strategien können Sie als Mittelständler beim IT-Recruiting Ihre Benefits herausarbeiten und zeigen, warum es sich lohnt, als IT-Fachkraft genau in Ihrem Unternehmen zu starten.
Inhaltsverzeichnis
Warum gibt es einen IT-Fachkräftemangel?
Welche IT-Positionen sind begehrt?
Wie findet man IT-Fachkräfte im Mittelstand?
KI-Kompetenzen werden zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor
HR-Tipps für IT-Recruiting im Mittelstand
Personalmarketing speziell für IT-Mitarbeiter
Beispiele und Tipps für gelungenes IT-Recruiting
Warum gibt es einen IT-Fachkräftemangel?
Der Mangel an IT-Fachkräften in Deutschland ist ein weit verbreitetes Problem, das durch mehrere Faktoren begünstigt wird. Zum einen führt die rasante Digitalisierung in nahezu allen Branchen zu einer stetig steigenden Nachfrage nach IT-Fachkräften. Egal ob Logistik, Produktion, Medizin oder in der Dienstleistungsbranche – überall entstehen mehr und mehr IT-Stellen. Unternehmen benötigen immer mehr Experten, um ihre digitalen Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen und innovative Technologien zu integrieren. Außerdem hilft Digitalisierung und Automatisierung wettbewerbsfähig und rentabel zu bleiben. Auch der Mittelstand zieht hier immer stärker nach und geht die Digitale Revolution mit.
Ein weiterer Grund ist der Demografische Wandel und aktuell noch eine enorme Lücke in der Ausbildung. Es gibt zu wenige Absolventen in IT-relevanten Studiengängen und Berufsausbildungen, um den Bedarf der Industrie zu decken. Viele Unternehmen klagen über die mangelnde Praxisorientierung der Ausbildung und suchen daher nach Fachkräften mit Berufserfahrung. Zudem verschärft der demografische Wandel die Situation: Die alternde Bevölkerung und der damit einhergehende Ruhestand vieler erfahrener IT-Experten tragen zum Fachkräftemangel bei. Und die Lohnkosten steigen. Gut ausgebildete und vor allem erfahrene ITler kennen Ihren Marktwert. Natürlich können weltweit operierende Konzerne oft ein besseres Gehalt zahlen, als mittelständische und kleine Unternehmen.
Denn auch der internationale Wettbewerb spielt eine Rolle. Viele hochqualifizierte IT-Fachkräfte werden von attraktiven Angeboten aus dem Ausland abgeworben, was den nationalen Markt zusätzlich belastet. Die Möglichkeit Full-Remote zu arbeiten, macht es den Fachkräften relativ einfach für Unternehmen mit Standorten in anderen Ländern zu arbeiten. Letzter Punkt zeigt eine große Problematik in Deutschland auf:
Laut Bitkom e. V. waren ende 2025 in Deutschland unfassbare 109 000 IT-Stellen unbesetzt. Das sind zwar weniger, als noch im Jahr 2023, allerdings hat sich auch der Arbeitsmarkt enorm gewandelt. Im vergleich zu anderen Positionen, sind Fachkräfte aus der IT immer noch rar und sehr schwer zu besetzten. Laut der Studie bleibt der Fachkräftemangel in der IT für die meisten Unternehmen eine große Herausforderung: 85 Prozent beklagen aktuell zu wenige IT-Fachkräfte am Arbeitsmarkt. Gleichzeitig gehen 79 Prozent davon aus, dass sich die Situation in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird.
Die Gründe dafür sind vielschichtig: Gehaltsvorstellungen, fehlende Qualifikation, mangelnde (fremd-) Sprachkenntnisse, keine modernen IT-Systeme oder ein schaches Arbeitsset-Up. Aber auch an den Zugeständnissen der Arbeitgeber fehlt es in Deutschland. Fehlende Home-Office Möglichkeiten und zu viel Anforderungen an Reisebereitschaft stehen IT-Einstellungen im Weg. Das lässt gut ausgebildete IT-Fachkräfte oft zur internationalen Konkurrenz abwandern und immer häufiger auch den Deutschen Arbeitsmarkt verlassen.
Welche IT-Positionen sind begehrt?
Im IT-Bereich gibt es bestimmte Positionen, die besonders gefragt sind. Diese Positionen spielen eine entscheidende Rolle für die digitale Transformation und den Erfolg von Unternehmen. Und – man entdeckt sie in nahezu allen Stellenportalen.
1. Softwareentwickler:
Softwareentwickler sind das Herzstück vieler IT-Abteilungen. Sie sind für die Entwicklung, Wartung und Optimierung von Softwarelösungen verantwortlich. Ob Webentwickler, App-Entwickler oder Backend-Spezialisten – die Nachfrage nach diesen Fachkräften ist hoch.
2. IT-Sicherheitsspezialisten:
Mit zunehmender Vernetzung und der Bedrohung durch Cyberangriffe steigt die Bedeutung von IT-Sicherheit. Unternehmen suchen dringend nach Experten, die Sicherheitsstrategien entwickeln und implementieren können, um sensible Daten zu schützen.
3. Data Scientists:
Die Fähigkeit, große Datenmengen zu analysieren und nutzbare Erkenntnisse zu gewinnen, wird immer wertvoller. Data Scientists helfen Unternehmen, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren.
4. Cloud-Computing-Spezialisten:
Cloud-Computing ist aus der modernen IT-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Fachkräfte, die sich mit Cloud-Technologien wie AWS, Azure oder Google Cloud auskennen, sind stark gefragt, um IT-Infrastrukturen zu optimieren und skalierbare Lösungen zu entwickeln.
5. IT-Projektmanager:
IT-Projektmanager koordinieren und leiten komplexe IT-Projekte. Sie sind essenziell für den Erfolg solcher Projekte, da sie sicherstellen, dass Zeitpläne eingehalten und Ressourcen effizient genutzt werden.
6. AI Engineer
Entwickelt und integriert KI-Lösungen und KI-Modelle in Produkte, Prozesse oder Softwareanwendungen.
7. Machine Learning Engineer
Spezialisiert auf das Trainieren, Optimieren und produktive Einsetzen von Machine-Learning-Modellen.
8. Prompt Engineer
Entwickelt und optimiert Eingaben für KI-Tools wie ChatGPT, damit diese möglichst präzise Ergebnisse liefern.
9. AI Consultant
Berät Unternehmen bei der Einführung und strategischen Nutzung von Künstlicher Intelligenz.
Wie findet man IT-Fachkräfte im Mittelstand?
Für mittelständische Unternehmen ist es daher oft eine Herausforderung, qualifizierte IT-Fachkräfte zu finden. Dennoch gibt es bewährte Methoden, die den Recruiting Prozess erleichtern können.
Netzwerke und Empfehlungen nutzen
Eine der effektivsten Methoden, um IT-Fachkräfte zu finden, ist das Netzwerk. Empfehlungen von bestehenden Mitarbeitern und Geschäftspartnern können wertvolle Kontakte bringen. Zudem bieten Branchenveranstaltungen und Messen hervorragende Gelegenheiten zum Netzwerken. Unterstützung durch einen Recruiting Dienstleister kann übrigens auch dabei sinnvoll sein.
Hochschulkooperationen
Kooperationen mit Hochschulen und Universitäten sind ebenfalls vielversprechend. Durch Praktika, Werkstudentenstellen und gemeinsame Projekte können Sie frühzeitig Talente gewinnen und langfristig an Ihr Unternehmen binden. Das gute: Die Fachkräfte kennen Ihr Unternehmen und die Herausforderungen sowie IT-Strukturen bereits. Das bedeutet, auch wenn sie über weniger konkrete Berufserfahrung verfügen, als Senior-Fachkräfte, kennen sie die besonders relevanten Details.
Online-Plattformen und soziale Medien
Spezialisierte Jobportale wie StepStone, Indeed oder Xing sind hervorragende Tools, um IT-Fachkräfte zu erreichen. Auch soziale Medien wie LinkedIn und GitHub bieten Möglichkeiten, qualifizierte Kandidaten anzusprechen. Dabei spielt Ihre Arbeitgebermarke eine entscheidende Rolle. Durch diese zeigen Sie als mittelständisches Unternehmen den IT-Fachkräften, wer Sie als Unternehmen sind, welche Werte Sie vertreten und welche Benefits, Sie den Mitarbeitenden bieten. Denken Sie außerdem über Active Sourcing nach. Also passende Kandidaten direkt ansprechen, anstatt zu warten, dass diese sich bewerben.
Recruiting-Agenturen nutzen
Eine auf den IT-Bereich spezialisierte Recruiting-Agentur kann Ihnen helfen, qualifizierte Kandidaten zu finden. Diese Agenturen verfügen oft über ein großes Netzwerk an Fachkräften und können Ihnen wertvolle Unterstützung bieten. Noch besser, wenn die Agentur wie Lunisa auch noch fest in der Region verankert ist und daher besonders gut vernetzt ist.
Employer Branding und Arbeitgebermarke
Ein starkes Employer Branding ist entscheidend, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen ein innovativer Arbeitsplatz ist, der Entwicklungsmöglichkeiten und ein positives Arbeitsumfeld bietet.
KI-Kompetenzen werden zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor
Auch das Thema Künstliche Intelligenz verändert den IT-Arbeitsmarkt zunehmend. Viele Unternehmen setzen inzwischen auf Tools wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder automatisierte KI-Lösungen, um Prozesse effizienter zu gestalten und Mitarbeitende im Arbeitsalltag zu unterstützen.
Das führt zu zwei Problemen: Zum einen verändert sich durch den - häufig unstrukturierten KI-Einsatz die Anforderungen an IT-Fachkräfte. Zum Anderen gibt es für die Arbeit mit KI in vielen Unternehmen bislang keine durchdachte Strategie. Diese ist aber zentral für IT-Experten und eine große Herausforderung für die eigene IT-Abteilung. Das bedeutet, Unternehmen suchen neben den "klassischen" IT-Stellen auch neue Positionen im Gebiet Künstliche Intelligenz.
Gefragt sind heute nicht mehr nur klassische Entwicklungs- oder Infrastrukturkenntnisse. Unternehmen suchen zunehmend KandidatInnen mit Erfahrung in Bereichen wie Automatisierung, Cloud-Technologien, AI Governance oder KI-gestützter Softwareentwicklung. Auch Themen wie Prompt Engineering und der sichere Umgang mit generativer KI gewinnen spürbar an Bedeutung. Gleichzeitig verantwortet die interne IT-Abteilung auch große Projekte rund um den Umgang mit KI im Unternehmen. Auch hierfür braucht es Projekt Manager und KI-Experten.
Das Set-Up an modernsten Technologien ist auch ein Argument für potentielle IT-Bewerber. Es spielt deshalb längst nicht mehr nur das Thema Homeoffice eine Rolle. Immer häufiger stellt sich auch die Frage, mit welchen Technologien und modernen Tools Unternehmen arbeiten und wie offen sie für Innovationen sind. Gerade für mittelständische Unternehmen kann dies ein wichtiger Faktor sein, um im Wettbewerb um IT-Talente attraktiv zu bleiben.
Übrigens, auch im Recruiting spielt das Thema KI eine immer größere Rolle. Wie der KI-Einsatz im Recruiting genau funktionieren kann, erfahrt ihr im Whitepaper KI-Recruiting.
HR-Tipps für IT-Recruiting im Mittelstand
Ein effektives IT-Recruiting erfordert gezielte HR-Strategien, die den besonderen Anforderungen dieser Branche gerecht werden. Denn die Zielgruppe der ITler ist eine besondere. Das heißt, als Unternehmen müssen Sie die richtigen Benefits herausarbeiten und Sprache und Tonalität Ihrer Stellenanzeigen muss genau die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe abdecken. Das gilt besonders für kleinere und mittelständische Unternehmen. Und auch wenn Sie über einen Standort weit entfernt von klassischen Ballungszentren verfügen, müssen Sie sich in Sachen Personalmarketing, Arbeitgebermarke, Recruiting und Benefits vielleicht etwas mehr ins Zeug legen, als es die Konkurrenz unweit von München, Berlin, Frankfurt am Main Stuttgart und Köln muss. Aber das bedeutet nicht, dass Sie schlechtere Karten haben - sie müssen Sie nur strategisch und intelligent spielen.
Attraktive Stellenanzeigen
Das spielt auch in diesem Punkt eine Rolle: Verfassen Sie klare und ansprechende Stellenanzeigen. Beschreiben Sie die Aufgaben und Anforderungen präzise und heben Sie die Vorteile Ihres Unternehmens hervor. Nutzen Sie Keywords, die IT-Fachkräfte ansprechen, wie „flexible Arbeitszeiten“, „Weiterbildungsmöglichkeiten“ und „innovative Projekte“. Auch Remote Arbeit ist für viele IT-Fachkräfte obligatorisch.
Schneller Bewerbungsprozess
Ein schneller und transparenter Bewerbungsprozess ist entscheidend. Lange Wartezeiten und komplizierte Verfahren schrecken viele Bewerber ab. Stellen Sie sicher, dass Bewerbungen zügig bearbeitet werden und die Kommunikation mit den Kandidaten klar und regelmäßig erfolgt. Ein Recruiter oder Headhunter kann die Kommunikation mit dem Kandidaten übernehmen, wenn Ihre HR-Abteilung zu wenige Ressourcen hat. Das hat den Vorteil, dass der Bewerber einen Ansprechpartner hat und die Kommunikation flüssig, wertschätzend und transparent abläuft.
Flexible Arbeitsmodelle
IT-Fachkräfte schätzen die Möglichkeit, ihre Arbeit flexibel zu gestalten. Bieten Sie flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Optionen an, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Sie könne auch – besonders bei zeitlich begrenzten Projekten – über Freelancer aus der IT-Welt nachdenken. In vielen europäischen Ländern ist das bereits Gang und Gäbe.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Investieren Sie in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter. Bieten Sie Schulungen und Zertifizierungen an, um deren Wissen ständig auf dem neuesten Stand zu halten. Dies erhöht nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch die Attraktivität Ihres Unternehmens.
Wertschätzung und Feedback
Schaffen Sie eine Unternehmenskultur, in der die Arbeit der Mitarbeiter geschätzt wird. Regelmäßiges Feedback und Anerkennung sind wichtig für die Mitarbeiterzufriedenheit und tragen zur Bindung von Fachkräften bei. Außerdem ist die Teamstruktur für die Zufriedenheit der Mitarbeiter enorm wichtig.
Personalmarketing speziell für IT-Mitarbeiter
Ein gezieltes Personalmarketing kann Ihnen helfen, qualifizierte IT-Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an Ihr Unternehmen zu binden. Dabei ist es wichtig, die vorherigen Punkten in Ihrer Personalmarketing Strategie zu vereinen. Nutzen Sie die Sprache und Tonalität Ihrer Zielgruppe und werben Sie vor allen auf den richtigen Kanälen (Soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Zeitungen, Radio etc.) und mit den richtigen Werbemitteln. Welche das sind, finden Sie in einer Zielgruppenanalyse heraus.
Zielgruppenanalyse
Ermitteln Sie die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche von IT-Fachkräften. Passen Sie Ihre Marketingstrategien entsprechend an. IT-Experten legen beispielsweise großen Wert auf innovative Projekte, Weiterbildungsmöglichkeiten und eine gute Work-Life-Balance. Außerdem ist einfache, klare Kommunikation wichtig. Sie unterscheiden sich in der Regel in Wünschen deutlich von Marketing Experten oder Logistik-Mitarbeiter. Das bedeutet, Sie können nicht eine Personalmarketing Strategie für alle Bereiche und Vakanzen nutzen.
Content-Marketing
Erstellen Sie wertvolle Inhalte, die IT-Experten ansprechen. Blogbeiträge, Whitepapers und Fachartikel können Ihre Expertise unter Beweis stellen und Interesse wecken. Teilen Sie beispielsweise Best Practices oder Success Stories aus Ihrem Unternehmen. Lassen Sie dabei auch aktuelle Mitarbeiter zu Wort kommen und diese eventuell die Projekte vorstellen.
Social Media Präsenz
Nutzen Sie soziale Medien, um Ihre Arbeitgebermarke zu stärken. Teilen Sie Erfolgsgeschichten, Einblicke in den Arbeitsalltag und spannende Projekte. Plattformen wie LinkedIn und X sind besonders geeignet, um IT-Fachkräfte anzusprechen. Aber achten Sie dabei auf die Sprache, die Ihre Zielgruppe nutzt. Außerdem sollten Sie auf solchen Plattformen Bilder und Videos sprechen lassen und sich mit den Algorithmen und Zielgruppen auskennen. Hierfür eignet es sich oft, mit einer spezialisierten Marketing-Agentur zusammen zu arbeiten.
Karriereseite optimieren
Ihre Karriereseite sollte ansprechend und benutzerfreundlich sein. Bieten Sie detaillierte Informationen zu offenen Stellen und dem Bewerbungsprozess. Stellen Sie sicher, dass die Seite mobil optimiert ist, da viele Bewerber mobile Geräte nutzen. Denken Sie auch über einen SEO-Check-Up nach: Wird Ihre Unternehmensseite und Ihre Karriereseite überhaupt von Suchmaschinen gefunden? Es kann Sinn machen, hier Optimierungen vornehmen zu lassen, um mehr Traffic und damit wahrscheinlich auch mehr Bewerbungen zu bekommen.
Mitarbeiter-Testimonials
Lassen Sie Ihre aktuellen IT-Mitarbeiter über ihre Erfahrungen berichten. Authentische Testimonials können potenzielle Bewerber überzeugen und ein realistisches Bild Ihres Unternehmens vermitteln. Gern auch auf Social Media, Messen, Events und anderen Bühnen. Besonders der regionale Bezug kann wichtig werden: Wenn IT-Fachkräfte nach Arbeitgebern in der Umgebung suchen, können Sie auch als kleines oder mittelständisches Unternehmen gegenüber Konzernen einen Vorteil haben.
Beispiele und Tipps für gelungenes IT-Recruiting
IT-Recruiting funktioniert, aber es kann Sinn machen, sich Unterstützung zu holen. Besonders beim Thema Active Sourcing, dem Ausarbeiten von Stellenanzeigen oder der Verbreitung eben dieser Stellenanzeigen, sollten Sie sich von einem Recruiting Dienstleister unterstützen lassen, der die Branche und eventuell auch die Region kennt.
Da IT-Berufe so gefragt sind, müssen Sie zudem genau wissen, was und wen Sie suchen. Erstellen Sie dazu am besten ein genaues Anforderungsprofil.
Denken Sie aber auch über klassisches Recruiting hinaus! Gezielte Hochschulkooperationen in Ihrer Region schaffen Bekanntheit und Verbundenheit mit zukünftigen IT-Fachkräften – und zwar auch langfristig. Die Schaffung einer starken Arbeitgebermarke kann helfen, Ihre IT-Abteilung erheblich vergrößern. Praktika und Werkstudentenstellen ermöglichten es dem Unternehmen, Talente frühzeitig zu identifizieren und langfristig zu binden.
Denken Sie gern auch an ausgefallene Personalmarketing Kampagnen, um Fachkräfte für IT zu finden. Out-of Home, Social Media Advertisement, Kooperationen mit anderen Marken oder Unternehmen, Sponsorings von Sportvereinen oder Veranstaltungen – die Liste ist lang. Auch Benefits, die Ihr Unternehmen bietet und der Zusammenhalt von bestehenden Mitarbeitern können den entscheidenden Unterschied machen. Bleiben Sie mutig, ehrlich und holen Sie sich Unterstützung durch erfahrene Recruiting und Personalmarketing Agenturen, die wissen, wie die Zielgruppe erreicht und überzeugt werden kann.
Optimieren Sie Ihre HR-Prozesse und bauen Sie eine starke Arbeitgebermarke auf, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Mit den richtigen Maßnahmen können auch mittelständische Unternehmen erfolgreich IT-Fachkräfte gewinnen und langfristig binden.
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(Bild: gemeinfrei / PEXELS / cottonbro studio)
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