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Candidate Experience – Catch them & keep them

Wenn eine Wurzelbehandlung am Zahn weniger stressig angesehen wird als ein Bewerbungsprozess, dann läuft etwas wohl grundlegend falsch. Richtig gehört, rund 73% der Befragten einer Studie von ideal empfinden die Jobsuche als eines der aufwändigsten und stressigsten Abschnitte ihres Lebens.

Hier heißt es also Handeln! Bereits in den letzten Jahren wurde vermehrt von der sogenannten Candidate Experience gesprochen, welche heute bei den Arbeitgebern mehr Priorität denn je erlangt hat. Das liegt zum einen an der wachsenden Digitalisierung, welche es mittels neuen Tools möglich macht, den Bewerberprozess zu optimieren und zum anderen am Generationenwandel, wobei die sich ändernden Werte der neuen Generationen eine große Rolle spielen.

Was die Candidate Experience ist und warum diese zukünftig im Fokus eines jeden Personalers liegen sollte, erklären wir in diesem Beitrag.

Ein Bewerber- oder auch Talentpool kann hier einen großen Mehrwert bieten. Wie sich dieser definiert, welches Potential dieser birgt und welche datenschutzrechtlichen Aspekte es zu beachten gibt, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

 

Was ist die sogenannte "Candidate Experience"?

Die Candidate Experience beginnt bereits beim Sichten der Stellenanzeige, geht über die erste Kontaktaufnahme und erstreckt sich über den gesamten Bewerbungsprozess. Hierbei ist entscheidend, wie die Bewerber den Rekrutierungszyklus wahrnehmen und welche Eindrücke sie während der unterschiedlichen Stationen sammeln.

Folgende Elemente beeinflussen die Candidate Experience:

  • Eine reibungslose und regelmäßige Kommunikation
  • Unkomplizierte Bewerbungsverfahren
  • Nutzung von CRM Tools & neuen Technologien
  • Ein gut durchdachter Recruiting-Prozess

 

Warum die Candidate Experience für das Recruiting immer wichtiger wird

Der Wandel vom Arbeitgeber- zum Bewerbermarkt hat dazu geführt, dass Arbeitssuchende mehr Einfluss haben als je zuvor. Kandidaten sind mittlerweile in der Position, sich ihre Arbeitgeber „auszusuchen“ und legen deshalb viel Wert auf einen optimalen Außenauftritt des potenziellen Arbeitgebers – besonders in Bezug auf Bewerbungsprozesse.

Ob nun bei erfolgreicher Einstellung oder nicht – eine positive Erfahrung seitens der Kandidaten ist heutzutage eine der wichtigsten Faktoren, um weiterhin als attraktiver Arbeitgeber aus der Masse herauszustechen. Laut einer Studie von ideal würden sich rund 67%, selbst nach einem erfolglosen Vorstellungsgespräch, erneut für eine Stelle in einer Organisation bewerben, wenn sie zuvor bereits eine positive „Kandidatenerfahrung“ gemacht haben. Auf der anderen Seite haben bei einer weiteren Studie, ausgeführt von CareerPlug, rund 58% der befragten Teilnehmer angegeben, dass sie aufgrund einer schlechten Candidate Experience, schon das ein oder andere Stellenangebot abgelehnt haben – was bedeutet, dass über die Hälfte aller Kandidaten, für Arbeitgeber wegfallen könnte, wenn zukünftig nicht mehr in diesen Prozess investiert wird.

Diese Statistiken allein reichen schon fast aus, um die Bedeutung dieses Themas im Recruiting zu belegen.

Weiterhin stellen jedoch auch das World Wide Web und die Arbeitgebermarke wichtige Eckpunkte dar. Der Ruf des Unternehmens ist das Aushängeschild und elementar für die Entscheidungsfindung vieler Kandidaten. Eine negative Bewertung kann daher bereits ausschlaggebend sein, sich gegen ein Unternehmen zu entscheiden. Und genau hier liegt der entscheidende Punkt: Arbeitssuchende tragen Erfahrungen mit Unternehmen immer mehr nach außen, und zwar über viele Online-Portale im Internet. Das bedeutet, dass es sich herumsprechen wird, wie schlecht oder gut ein Unternehmen sich während des Einstellungsprozesses präsentiert. Eine negative Arbeitgebermarke schränkt die Bewerberzahl also maßgeblich ein und macht es somit auch um einiges schwerer geeignete Kandidaten zu finden und an das Unternehmen zu binden.

 

Vorteile der Candidate Experience für Unternehmen

Die Vorteile einer positiven Candidate Experience liegen auf der Hand:

  1. Eine gestärkte Arbeitgebermarke / positives Image

Wie bereits oben erwähnt, entscheidet eine positive Arbeitgebermarke über Erfolg oder Misserfolg im Recruiting.

  1. Erhöhte Chance auf wiederkehrende Bewerber

Erfahrungsgemäß ist die Chance höher, dass sich Kandidaten, die positive Erfahrungen im Bewerbungsprozess gemacht haben, erneut bewerben oder sogar Interesse an der Aufnahme in einen Talent Pool haben.

  1. Attraktivität gegenüber Fachkräften steigt

Umso bekannter und besser die Reputation der Firma, desto bessere Chancen ergeben sich für das Unternehmen, passende und gut qualifizierte Fachkräfte zu erreichen.

  1. Schnellere Besetzungsquote

Eines ist klar: je schneller die Stelle besetzt ist, desto mehr Kosten können gespart werden.

Ein reibungsloser und effizienter Einstellungsprozess stellt nicht nur die Kandidaten zufrieden, sondern entlastet auch das Unternehmen.

 

So machen Sie es richtig

Klar kommunizieren

Oftmals wird viel Zeit in eine Bewerbung gesteckt, in der Hoffnung, dass diese das Unternehmen überzeugt. Im Gegenzug sollte jede Bewerbung mit dem gleichen Respekt behandelt werden. Eine klare Antwort gehört hier dazu – unabhängig vom Ergebnis. Um einen positiven Effekt gegenüber den Bewerbern zu erzielen, sollte im gesamten Bewerbungsprozess ein Austausch zwischen Bewerber und Unternehmen stattfinden.

Einstellungsprozess effizient gestalten

Arbeiten Sie nach eigenen festen Schemen. Um einen flüssigen Prozess gewährleisten zu können, ist es notwendig, dass alle Beteiligten in diesem Prozess gebrieft sind, wissen was sie zu tun haben und den Ablauf so einheitlich und effizient wie möglich gestalten. Die Verwendung eines CRM-Programmes kann hierbei sehr nützlich sein und den gesamten Verlauf beschleunigen.

Regelmäßig Feedback einholen

Fragen Sie einfach nach! Der einzige Weg, um zu erfahren was die Kandidaten positiv oder negativ interpretiert haben, ist sich ein persönliches Feedback einzuholen. Sprechen Sie mit den Kandidaten und hinterfragen Sie die Gründe - dies kann persönlich per Telefon oder auch über ein Feedbackformular per E-Mail stattfinden. Auf diesem Weg fühlen sich die Kandidaten wertgeschätzt und gleichzeitig kann der Einstellungsprozess verbessert werden.

Innovation bieten

Trauen Sie sich über den Tellerrand zu blicken und Neues zu wagen – es kann sich nur lohnen!

Eines der wichtigsten Themen, gerade bei den neuen Generationen, ist die richtige Art und Weise der Kommunikation. Die Kandidaten wollen regelmäßig abgeholt werden und das am besten in Echtzeit. Chatbots oder die Möglichkeit der „Direct Message“ über soziale Medien, sollten in den nächsten Jahren zu Standard-Anfrageoptionen werden.

 

Schlusswort

Der Wettbewerb steigt und auch viele weitere Aspekte beeinflussen die heutige Arbeitsumgebung. Um weiterhin an Attraktivität zu gewinnen, empfehlen wir, sich in jedem Fall mit der eigenen Candidate Experience zu beschäftigen und aktuelle Prozesse zu überdenken. Der Fachkräftemangel ist bis heute ein großes Thema und zukunftsorientierte Unternehmen verstehen bereits, welchen Impakt die Kandidatenerfahrungen haben. Hochwertig qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden, wird in den nächsten Jahren mehr Priorität erlangen als je zuvor – eine starke Arbeitgebermarke, ein einfacher Bewerbungsprozess, schnelle und unkomplizierte Kommunikation sowie Personalverantwortliche, die ihren Job verstehen und respektvoll mit ihren Bewerbern umgehen, sind die besten Voraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

 

(Bild: unsplash / Jacqueline Munguia )

Kategorien:
  • Bewerbungsprozess
  • Personalmarketing
  • Recruiting

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